Newsletter 12/2019 | BIOwelt

Newsletter 12/2019

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Inhalt

  1. Wir wünschen frohe Feiertage!
  2. Stabwechsel bei Lebensbaum
  3. Öko-Verordnung nur Bio-Bremse?
  4. Veggie Start-ups gesucht
  5. Cradle to Cradle Congress
  6. Fairer Handel im Fokus
  7. Alnatura: Radfreundlicher Arbeitgeber
  8. Nachfolger gesucht


1. Wir wünschen frohe Feiertage!

 Wir wünschen frohe Feiertage!

Foto: peterschreiber.media / adobestock 2019 / #238028629

Wenn das Jahr zu Ende geht, gilt es zurückzuschauen und Danke zu sagen. Die Verlagsgruppe INGER und Convention bedankt sich bei Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, für Ihre Treue im fast abgelaufenen Jahr 2019. Bei vielen Betriebsbesuchen, Messeterminen, Tagungen und Seminaren haben wir wieder viele neue Menschen aus der Branche kennengelernt, die unsere Arbeit bereichtert haben. Natürlich wissen wir auch, dass es über die Feiertage gerne einmal hektisch zugehen kann. Umso mehr hoffen wir, dass Sie trotzdem noch den ein oder anderen ruhigen Moment für sich und Ihre Familie finden. Bis wir wieder voneinander hören, wünscht unsere Verlagsgruppe Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Mitarbeitern sowie Mitarbeiterinnen ein frohes Weihnachtsfest.


2. Stabwechsel bei Lebensbaum

Stabwechsel bei Lebensbaum

Foto: Lebensbaum 2019

Generationswechsel bei Lebensbaum. Nach 40 Jahren gibt Gründer Ulrich Walter die Mehrheitsbeteiligung ab. Nicht nur von Lebensbaum, sondern von der gesamten Pure Taste GmbH & Co. KG, zu der auch die Tochtergesellschaften BiologX GmbH (Logistik) und Niehoffs Kaffeerösterei gehören. Die Mehrheit hält jetzt die Adiuva Capital – eine Unternehmensbeteiligungsgesellschaft, die in den Mittelstand investiert, um Nachfolgelösungen zu strukturieren und umzusetzen. Ulrich Walter übernimmt zum 1. Januar 2020 den Vorsitz des neu eingerichteten Beirates. Bereits 2015 holte der Bio-Pionier Adiuva als Partner ins Diepholzer Unternehmen, da eine Nachfolge aus der eigenen Familie nicht in Sicht war. Nach vier Jahren steht für Ulrich Walter fest, dass beide Unternehmen auf gleichen Werten basieren. Die Pure Taste und ihre Töchter werden vom langjährigen Geschäftsführer Dr. Achim Mayr, bereits seit zehn Jahren mit dabei, und seit 2018 von Hans Ulrich Schatz geführt. Für die Niehoffs Kaffeerösterei fungiert der vorherige Prokurist Thomas Busjan als Geschäftsführer. An der bisherigen Unternehmenspolitik soll sich laut Adiuva nichts ändern.


3. Öko-Verordnung nur Bio-Bremse?

Öko-Verordnung nur Bio-Bremse?

Foto: BIOwelt/Heike van Braak 2019

Aktuell arbeitet die EU-Kommission an konkreten Regelungen für das neue Bio-Recht. Es tritt 2021 in Kraft und soll praktikabel und rechtssicher sein. Doch der Bio-Dachverband BÖLW befürchtet vor allem eines: Es wird eine Bio-Bremse. Anlässlich der Tagung zur „Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau“ (ZöL) der Bundesregierung Anfang Dezember in Wiesbaden erklärte Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft: „Julia Klöckner muss in Brüssel jetzt die Bio-Bremse verhindern. Denn dort liegen Gesetzentwürfe auf dem Tisch, die Bio-Tieren und -Bauern schaden und Öko ausbremsen können.“ Sonst – so zu Löwenstein – passiere das Gegenteil dessen, was die Bundesregierung sich für die Zukunft des Ökolandbaus und des Bio-Rechts vorgenommen habe: verbesserte Bio-Regeln und das Ziel 20 Prozent Öko bis 2030.


4. Veggie Start-ups gesucht

Veggie Start-ups gesucht

Foto: ProVeg 2019

Der Proveg Incubator geht in eine neue Runde: Zum vierten Mal ruft Proveg Start-ups aus dem Lebensmittel- und Getränkesektor zur Bewerbung auf. Die ausgewählten Jungunternehmer erhalten Unterstützung, um ihre vegetarischen Produkte erfolgreich auf dem Markt zu platzieren. Im Frühling 2020 startet das dreimonatige Programm mit Workshops, PR-Beratung und Events zum Netzwerken. Durch den Incubator will Proveg die pflanzliche Ernährung weiter verbreiten. Voraussetzung für die Bewerbung ist deshalb ein veganes Produkt, das eine tierische Variante ersetzt. Die Frist endet am 31. Januar.


5. Cradle to Cradle Congress

Cradle to Cradle Congress

Foto: Cradle to Cradle 2019

Verpackung, Ernährung, Landwirtschaft – darauf legt der internationale Cradle to Cradle Congress 2020 seinen Fokus. Etwa 1.000 Teilnehmer erwarten die Veranstalter am 31. Januar und 1. Februar in Berlin. Politiker, Unternehmer und Wissenschaftler diskutieren dann, wie die Kreislaufwirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette gelingen kann. Im Panel für Kunststoffe sitzt unter anderem der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Anton Hofreiter, auf der Bühne. Eine weitere Gesprächsrunde thematisiert Böden und Landwirtschaft. Zudem finden interaktive Foren statt, unter anderem zu Verpackungen, Fasten, Ernährung, und ökologischer Landwirtschaft. Neben dem Hauptthema Food stehen auf dem Programm auch Diskussionen über Digitalisierung, Textilien sowie Bau und Architektur.


6. Fairer Handel im Fokus

Fairer Handel im Fokus

Foto: Fairtrade/Jakub Kaliszewski 2019

Eine gerechte Wirtschaft – das steht im Fokus der International Fairtrade Conference in Berlin am 25. März 2020. Händler, Unternehmer, Start-ups und Multiplikatoren treffen sich unter dem Motto „Next Global Level – Faire Wirtschaft schafft Zukunft für alle“. In Diskussionspanels und Vorträgen beschäftigen sich Experten unter anderem mit Innovationen und fairen Geschäftsmodellen. Keynote-Speaker Daniel Anthes, Wirtschaftsgeograph und Berater des Zukunftsinstituts, erklärt: „Wir erleben gerade einen Umschwung, in dem Nachhaltigkeit zum Standard wird. Sich von anderen Unternehmen abzuheben passiert nicht mehr über den Preis, sondern durch Qualität oder Themen wie Nachhaltigkeit.“ Unternehmen, die sich bereits in besonderem Maße engagieren zeichnet Fairtrade mit einem Award aus. Die Verleihung findet im Anschluss an die Konferenz statt.


7. Alnatura: Radfreundlicher Arbeitgeber

Alnatura: Radfreundlicher Arbeitgeber

Foto: Pixabay/Stanvan 2019

Fahrradfahrer auf dem Alnatura-Campus willkommen: Für seine Zweirad-Angebote in Darmstadt erhielt der Bio-Händler jetzt als erstes Unternehmen das Zertifikat fahrradfreundlicher Arbeitgeber. Den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) überzeugte Alnatura mit einem Fahrradparkhaus, Reparaturmöglichkeiten und Schließfächern zum Laden von E-Bikes. Zudem bietet das Unternehmen Duschen, damit sich Mitarbeiter nach einer sportlichen Anreise erfrischen können. Wer kein eigenes Rad besitzt, findet auf dem Firmengelände gleich mehrere Alternativen zum eigenen Auto: Leihräder stehen bereit und es gibt eine Station für Car-Sharing mit Elektroautos, die Öko-Strom tanken. Für seine grünen Anreiseoptionen ist Alnatura bereits bekannt, 2017 zeichnete die Bundesregierung das Mobilitätskonzept des Unternehmens aus.


8. Nachfolger gesucht

Nachfolger gesucht

Foto: Pixabay/Analogicus 2019

Wie gelingt der Generationenwechsel auf dem Hof? Darüber diskutieren die Teilnehmer des Kontaktforums Hofübergabe am 21. und 22. Februar in Fulda und am 28. und 29. Februar in Hamminkeln. Landwirte, die ihren Betrieb abgeben wollen, treffen dort mit Suchenden zusammen. Teilnehmen kann auch, wer Nachfolger oder Hof bereits gefunden hat. Denn einzelne Workshops behandeln konkrete Themen wie Finanzierung, Erbrecht oder Organisation. Die Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL), die Bioboden Genossenschaft und das Öko-Junglandwirte-Netzwerk veranstalten das Forum gleich zwei Mal. Bis 10. Februar sind Anmeldungen beim Netzwerk möglich.


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