Newsletter 2/2020 | BIOwelt

Newsletter 2/2020

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Inhalt

  1. BIOwelt Award 2020 vergeben
  2. Biofach: Weniger Besucher, aber Rekord-Kongress
  3. Megatrends pushen Naturkosmetik
  4. Ökobarometer: Bio boomt weiter
  5. Demeter wächst
  6. Dennree knackt erneut Milliarden-Grenze
  7. Weiling investiert in Lonsee
  8. LEH: Rapunzel sagt Danke




1. BIOwelt Award 2020 vergeben


BIOwelt Award 2020 vergeben


Foto: Foto: BIOwelt/Julia Schächtele 2020


Bereits vor dem offiziellen Beginn der Weltleitmesse Biofach erhielt Nikolaos Tsiris, Geschäftsführer der Stuttgarter Naturgut GmbH, den BIOwelt Award 2020. Den begehrten Branchenpreis vergab das Wirtschaftsmagazin BIOwelt zum sechsten Mal. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Nürnberg würdigten Verleger Trond Patzphal und Chefredakteurin Heike van Braak das besondere Konzept von Naturgut, das vor allem auf Regionalität, Qualität und einem besonderen Service fußt.




2. Biofach: Weniger Besucher, aber Rekord-Kongress


Biofach: Weniger Besucher, aber Rekord-Kongress


Foto: BIOwelt/Martin Wispel 2020


Zu Biofach und Vivaness reisten trotz Sturm und Coronavirus mehr als 47.000 Fachbesucher aus 136 Ländern nach Nürnberg. Im Vergleich zu 2019 mit 51.500 Fachbesuchern verzeichnete das Messe-Duo somit acht Prozent weniger Besucher. Dafür knackte der Kongress einen neuen Rekord: Knapp 10.000 kamen zu den 149 Vorträgen sowie Diskussionsrunden und überzeugten sich davon, wie sehr Bio wirkt. Besonders stark besucht war die emotionale, inspirierende Keynote der Primatenforscherin Dr. Jane Goodall zur Eröffnung. Ihre Botschaft: Das Verhalten von jedem Einzelnen hat Konsequenzen.

In den Nürnberger Hallen standen auf 57.609 Quadratmetern Ausstellerfläche Netzwerken, Austausch und Handel im Vordergrund. Während der vier Messetage zeigten dort 3.792 Händler, Hersteller und Verbände aus 110 Ländern ihre Neuheiten. Zu den Top fünf Länder der Besucher zählten neben Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien diesmal auch die Niederlande.

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3. Megatrends pushen Naturkosmetik



Megatrends pushen Naturkosmetik


Foto: BIOwelt/Heike van Braak 2020


Mit einem Umsatzplus von neun Prozent gibt Naturkosmetik hierzulande den Ton an. Sie setzt sich als stärkstes Wachstumssegment im Kosmetikmarkt weiter durch. „Die Megatrends Nachhaltigkeit und Gesundheit schlagen voll auf den Naturkosmetikmarkt durch“, freute sich Branchen-Expertin Elfriede Dambacher zur Eröffnung der Vivaness 2020 in Nürnberg. Konsum werde generell politischer. So sicherten sich Naturkosmetik und naturnahe Kosmetik in 2019 einen Marktanteil von 18,5 Prozent in Deutschland. Naturkosmetik erreichte im vergangenen  Jahr allein einen Marktanteil von knapp zehn Prozent. Ein absoluter Spitzenwert in Europa – allerdings ziehen andere europäische Länder nach Einschätzung von Dambacher in einem rasanten Tempo nach.




4. Ökobarometer: Bio boomt weiter


Ökobarometer: Bio boomt weiter


Foto: Ökolandbau 2020


Bio landet immer häufiger im Einkaufskorb – das bestätigt jetzt das aktuelle Ökobarometer. Die erfreulichen Zahlen stellte Ernährungsministerin Julia Klöckner zur Eröffnung der Biofach vor. Demnach gibt jeder zweite Befragte an, regelmäßig Bio zu kaufen. Im Ökobarometer 2018 betrug der Anteil gerade einmal 28 Prozent. Und die Zunft sieht nach dieser Umfrage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) rosig aus: Künftig wollen 90 Prozent der Befragten zumindest gelegentlich zu Bio greifen. Noch etwas fällt beim neuen Ökobarometer auf: Fast 80 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen bei Bio-Produkten die regionale Herkunft wichtig ist. Gleichzeitig fällt ihre Zufriedenheit mit Qualität und Verfügbarkeit von regionalen Produkten groß aus. Einen Haken gibt es allerdings: Etwa 40 Prozent der Befragten empfinden regionale Produkte als zu teuer. Ein Problem vor allem für die Altersgruppe zwischen 40 und 50 Jahren.




5. Demeter wächst


Demeter wächst weiter


Foto: Demeter 2020


You will grow: Den eigenen Claim nimmt Demeter wörtlich. Der Anbauverband setzte bereits vor Kampagnenbeginn auf Wachstumskurs. Mit Erfolg: Demeter baute 2019 gleich mehrere Bereiche aus. 96 Erzeuger nahm der Verband neu auf. Insgesamt gibt es nun mit 1.700 Demeter-Landwirten rund sechs Prozent mehr als 2018. Die bewirtschaftete Fläche vergrößerte sich sogar um neun Prozent auf 93.000 Hektar. Auch 16 verarbeitende Betriebe schlossen sich dem Verband an. Die nun insgesamt 323 Öko-Hersteller erhöhten ihren Umsatz um 27 Prozent, der Handel um immerhin 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresumsatz. Demeter vergrößerte sich allerdings nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch ideell durch strengere Richtlinien. Zum Beispiel soll Demeter-Obst und -Gemüse ab 2022 komplett ohne Plastikverpackungen auskommen. Der Verband gibt an, strikter auszuwählen, wer die Bio-Produkte vertreibt.




6. Dennree knackt erneut Milliarden-Grenze


Dennree knackt erneut Milliarden-Grenze


Foto: Dennree 2020


Sattes Plus bei Dennree: 1,1 Milliarden Euro Umsatz erzielte die Unternehmensgruppe 2019. Damit stieg der Erlös im Vergleich zum Vorjahr um 98 Millionen Euro. Das entspricht einem Wachstum von 9,5 Prozent. Auch die Belegschaft vergrößerte sich deutlich: Dennree stellte 2019 rund 700 neue Mitarbeiter ein und beschäftigt nun insgesamt 6.600 Menschen. In Deutschland und Österreich beliefert die Unternehmensgruppe mehr als 1.400 Fachmärkte. Außerdem betreibt sie selbst 311 Bio-Märkte. 18 davon eröffneten allein im vergangenen Jahr. In Zukunft sollen weitere Läden entstehen.




7. Weiling investiert in Lonsee


Weiling investiert in Lonsee


Foto: Weiling 2020


Weiling vergrößert seinen Standort in Lonsee: Auf 1.200 Quadratmetern entstehen ein neues Mitarbeiterbistro und mehrere Akademieräume für den Austausch mit Kunden. Bereits im Juli 2019 startete der Umbau, der voraussichtlich bis August 2020 dauern wird. Firmengründer Bernd Weiling nimmt dafür einen siebenstelligen Betrag in die Hand. Mit ambitioniertem Ziel: Schon bei der Weiling-Hausmesse am 17. Mai will der Großhändler einen Teil der Räumlichkeiten einweihen. „Es ist ein klares Ja zum Standort in Lonsee und ein starkes Zeichen für die Region und den Bio-Fachhandel“, erklärt Weiling. Auch am Firmensitz in Coesfeld gibt es Veränderungen: Dort stellt der Großhändler seine Lkw auf Erdgas um. Bereits sieben CNG-Fahrzeuge nutzt das Unternehmen. Bis Ende 2020 sollen es 20 weitere werden. Seit 2019 sind Obst und Gemüse der Eigenmarke CO2-kompensiert.









8. LEH: Rapunzel sagt Danke


LEH: Rapunzel sagt Danke


Foto: Rapunzel 2020


Pünktlich zur Biofach brachte Rapunzel Naturkost eine neue Kampagne an den Start: Mit Anzeigen, Großflächen, Citylight-Plakaten und vielen Werbemitteln für den Fachhandel bedankt sich das Unternehmen beim konventionellen LEH. Wofür? Rapunzels Dank gilt den großen Handelsketten, weil sie so viel Werbung für Bio machen. Die leuchtend gelben Plakate amüsieren derzeit nicht nur die Messebesucher. Die Idee dahinter: „Danke ist eines unserer grundlegenden Lebensprinzipien, und dies hat mich zu dieser Kampagne inspiriert“, so Rapunzel-Gründer Joseph Wilhelm. Gleichzeitig verstehe er die Marketing-Kampagne als Aufruf an den Fachhandel, sich kreativ, professionell und kundennah als die Einkaufsstätte zu positionieren, in der es nicht nur besten Service und Beratung gebe, sondern auch die besten und ehrlichsten Produkte.




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