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Mitten in der Coronakrise zog er um: Der Bio-Laden Grünland in Salzwedel verdoppelte durch neue Räume seine Fläche. Am größten fällt das Wachstum aber beim Lieferdienst aus. „Bio alleine reicht nicht“, sagt Felix Neumann. Er kennt die Branche – seit mehr als 20 Jahren führt er den Bio-Laden Grünland in Salzwedel. Angefangen mit einem Markt im Mini- Format mauserte sich sein Laden zum Unternehmen mit 30 Mitarbeitern und eigenem Lieferservice. Wie ein klassischer Geschäftsmann wirkt Neumann jedoch nicht mit seinen langen Dreadlocks, die er als großen Zopf auf dem Kopf trägt. Lese…
Noch immer kommen Kunden der ersten Stunde. Sie kauften schon bei Terra Verde ein, als der Biomarkt gerade einmal rund 120 Quadratmeter Verkaufsfläche bot. Damals wie heute fahren sie nach Taunusstein – oftmals, um den gesamten Wocheneinkauf zu erledigen. „Ein Laden braucht Profil.“ Rothard Giller lässt da keinen Zweifel. Der stille, unaufgeregte Ladner mit den widerspenstigen grauen Locken hat sein eigenes Konzept und seine eigene Überzeugung von Bios Werten. Und er kennt seine Kunden – weiß, was sie von einem Einkauf bei Terra Verde erwarten. Dazu gehört nicht nur, seit Jahren von immer derselben Verkäuferin bedient und beraten zu werden: „Meine …
Das Ökodorf Brodowin vereint Landwirtschaft mit Lieferservice: 3.800 Kisten verlassen das Logistikzentrum in Eberswalde jede Woche. Corona gab der Nachfrage einen deutlichen Schub – für Brodowin genau zum richtigen Zeitpunkt. Draußen ist es ruhig: Am Rande von Eberswalde scheint die milde Frühlingssonne auf Kiefernwälder. Ab und zu fährt ein Transporter durch das Industriegebiet. Im Inneren des Brodowin-Gebäudes weht jedoch ein anderer Wind. Mitarbeiter eilen durch die hohen Hallen, Rollcontainer rattern durch die Gänge. An zwei Packstraßen reihen sich grüne Kisten aneinander – bis zum Rand gefüllt mit Bio-Lebensmitteln. In den Boxen liegen Käse und Gemüse aus Brodowin, aber auch Bananen, Br…
Was einer alleine nicht schafft Um den drohenden Verkauf abzuwenden, gründeten Beschäftigte, Kunden und Lieferanten des Karlsruher Bio-Markts Füllhorn gemeinsam eine Genossenschaft und kauften ihren Laden. Eine Nachfolgeregelung mit Modellcharakter? Karlsruher Bio-Markt Füllhorn ist verhältnismäßig gut besucht. Eng wird es jedoch nicht. Auf knapp 1.000 Quadratmetern Verkaufsfläche ist Abstand halten kein Problem. Die maskentragenden Mitarbeiter, die Hinweisschilder Einkaufswagen oder -körbe zu nutzen oder die zu Abstandshaltern umfunktionierten Pfandkisten vor den Frischetheken – all das gehört seit einiger Zeit fast schon zum gewohnten Bild. Nicht nur im Füllhorn, …
Zur Marke werden Die Möhre mag aus dem Logo der Münchener Biosupermarktkette Vollcorner verschwunden sein, im Sortiment hat sie aber nach wie vor ihren festen Platz. Klein und wendig, der Top-Anbieter für Bioprodukte in München, stark in Frische, Service und Regionalität – mit diesen Worten umreißt Willi Pfaff sein Unternehmenskonzept. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Birgit Neumann betreibt Pfaff in München sieben Biosupermärkte und ist damit neben Basic der größte Anbieter von Bioprodukten und Naturkosmetik im Münchener Fachhandel. Anders als Basic setzt Vollcorner vorwiegend auf mittlere Verkaufsflächengrößen von 200-300 m2, die einen direkteren Kontakt und e…
Der Erfolg kam mit Frischfleisch Bio war für Reiner Schenke und seine Frau Jeannette Hölscher-Schenke schon immer fester Bestandteil ihrer vier Delikatessen-Märkte in Gütersloh. Ihr Lieferant war dennree. Mit der Neuausrichtung des Großhändlers ausschließlich auf den Naturkostfachhandel und einem überfälligen Umbau des Edeka-Marktes trafen Schenkes eine mutige Entscheidung: Sie eröffneten am 5. Juni 2008 den selbständigen BioMarkt auf rund 350 m2 Fläche in einem frei gewordenen Ladenlokal in direkter Nachbarschaft zu ihrem Edeka-Markt und dem eigenen Getränkefachhandel in der Carl-Bertelsmann-Str. 105. Vor dem Haus an der Ausfallstraße gibt es rund 30 Parkplätze, dr…





