Newsletter 08/2019 | BIOwelt

Newsletter 08/2019

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in den letzten Monaten diskutierte die Branche heftig über die ungewöhnlichen Partnerschaften der Anbauverbände. Mit einer Umfrage möchten wir herausfinden, was Sie über Premium-Bio im Discount denken.  

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und beantworten Sie unsere Fragen. Die Umfrage ist datenschutzkonform, und Ihre Teilnahme erfolgt anonym. Vielen Dank schon jetzt für Ihre Unterstützung!

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Inhalt

  1. Bio wirkt: Schwerpunkt der Biofach 2020
  2. Wo Bio draufsteht, steckt auch Bio drin
  3. Bauckhof investiert 20 Millionen Euro
  4. Bodentag: Wissenschaft und Praxis im Austausch
  5. Rapunzel vergrößert Logistikzentrum
  6. Durchgefallen: Becher aus Bambus
  7. Bio-Siegel für Ebeling
  8. Umfrage: Was halten Sie von Premium-Bio im Discount?




1. Bio wirkt: Schwerpunkt der Biofach 2020


BIOfach 2019


Foto: Biofach 2019


Bio wirkt – und zwar auf vielen Ebenen. Das will die Weltleitmesse Biofach im nächsten Jahr belegen, wenn sie vom 12. bis 15. Februar ihre Türen öffnet. Der Kongressschwerpunkt 2020: Bio wirkt. Wenn sich die internationale Bio-Branche zu ihrem Jahresauftakt im Nürnberger Messezentrum trifft, diskutiert sie zentrale Herausforderungen der Zukunft und welche Antworten und Lösungsansätze eine ökologische Wirtschaftsweise liefert. Dazu Louise Luttikholt, Geschäftsführerin der IFOAM: „Die Arbeitsweisen der Bio-Landwirtschaft inspirieren Millionen –  von Landwirten bis zu Verbrauchern – sowie ganze Regionen, gemeinsam für eine nachhaltige und enkeltaugliche Zukunft zu arbeiten. Immer mehr Landwirte stellen auf Öko-Landbau um, immer mehr Menschen entscheiden sich für Bio-Produkte. Für die Öko-Branche bedeutet Bio allerdings mehr als eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Letztendlich geht es doch darum: Wir wollen unserer Umwelt, dem Wasser, dem Boden, der Biodiversität und dem Klima sowie den Erzeugern die Wertschätzung entgegenbringen, die sie verdienen. Das wollen wir mit dem Kongressschwerpunkt der Biofach 2020 unterstreichen!”




2. Wo Bio draufsteht, steckt auch Bio drin


Pixabay_Congerdesign 2019


Foto: Pixabay / Congerdesign 2019


Jetzt ist es für Baden-Württemberg amtlich: Wo Bio draufsteht, steckt auch Bio drin. Das Ergab Anfang August der Ökomonitoring-Bericht 2018 des Landes. Ein Fokus lag im letzten Jahr auf Rückständen von Antibiotika bei Krebstieren aus ökologischer Aquakultur, ein anderer auf der Belastung von frischem Gemüse mit Krankheitserregern. „In keiner der untersuchten Proben aus ökologischer Aquakultur waren Rückstände nachweisbar“, so der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, bei der Vorstellung des Berichtes in Stuttgart. In Produkten aus konventioneller Aquakultur waren dagegen Rückstände von pharmakologisch wirksamen Stoffen nachgewiesen worden. Hauk wies auch darauf hin, dass 2018 die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Baden-Württemberg im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent zugenommen habe. Das seien 14 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Bereits seit 2002 führt das Bundesland ein spezielles Untersuchungsprogramm für Lebensmittel aus ökologischem Landbau durch.




3. Bauckhof investiert 20 Millionen Euro



Foto: Bauck 2019


Die Bauck GmbH legte Anfang August den Grundstein für eine neue Mühle. Es ist das derzeit größte Bauprojekte im Landkreis Uelzen. Die Bauck GmbH investiert in den Bau einer neuen Mühle. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für April 2020 geplant. Die Mühle soll dann im Juli in Betrieb gehen und bis zu 20.000 Tonnen glutenfreies Getreide im Jahr verarbeiten. Neben Buchweizen, Hirse, Kichererbsen, Reis und Mais wird in der Mühle vor allem Hafer zu Flocken und Mehl verarbeitet werden. Bauck hat sich das Ziel gesetzt, mit dem Neubau die Frachtkilometer massiv zu reduzieren. Das Unternehmen rechnet durch die Verarbeitung in eigenen Anlagen mit einer Reduktion von mindestens180.000 Kilometern pro Jahr. Das entspricht laut Bauck etwa 3,5 Erdumrundungen.




4. Bodentag: Wissenschaft und Praxis im Austausch


IG gesunder Boden 2018


Foto: IG gesunder Boden 2018


Einen bundesweiten Bodentag mit internationalen Referenten und Gästen veranstaltet die Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V. (IG) auch in diesem Jahr. Nach den Erfolgen mit mehr als 550 Teilnehmern in den letzten Jahren findet der 4. Bodentag am 27. November statt. Das Motto: Gesunder Boden – Gesunde Lebensmittel. Beginn ist um 8:15 Uhr in der Schwarzachtalhalle in Neunburg vorm Wald (Oberpfalz). Dann referieren Praktiker und Wissenschaftler zu aktuellen Themen rund um die Bodenbeschaffenheit und deren Auswirkung auf die Gesundheit von Pflanze, Tier und Mensch. Mit dabei ist unter anderem der Klima- sowie Umweltwissenschaftler und Ehrenpräsident Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker. Weitere Infos unter www.ig-gesunder-boden.de.




5. Rapunzel vergrößert Logistikzentrum


Rapunzel vergrößert Logistikzentrum


Foto: Rapunzel 2019


Der Hersteller Rapunzel erwartet steigende Umsätze und erweitert deshalb sein Logistikzentrum in Bad Grönenbach. Außerdem soll die Vergrößerung die Arbeitsabläufe optimieren. Am 29. Juli startete die bisher größte Einzelbaumaßnahme des Unternehmens, die auf ein Jahr angesetzt ist. Voraussichtlich wird der Bau 18 Millionen Euro kosten. Im Lager gibt es aktuell 15.000 Stellplätze für Paletten, 6.300 weitere kommen nun dazu. Der Hof soll um 4.300 Quadratmeter wachsen, damit das Rangieren im Bereich des Wareneingangs einfacher wird. Zwischen 2015 und 2018 wuchs der Umsatz des Unternehmens von 182 auf 188 Millionen Euro.




6. Durchgefallen: Becher aus Bambus


Pixabay/ fietzfotos 2019


Foto: Pixabay/ fietzfotos 2019


Bambusbecher als Öko-Alternative für den Kaffee to go? Besser nicht, sagt die Stiftung Warentest. Bei einer Untersuchung bewerteten die Tester elf von zwölf Bechern aus Bambus als mangelhaft. Als Grund nennt die Stiftung zu hohe Gehalte an Schadstoffen oder irreführende Deklarationen. Die Becher bestünden nicht nur aus Bambus, sondern enthielten zusätzlich Kunststoffe. Diese können sich laut Test bei heißen Getränken lösen, sodass Melamin und Formaldehyd im Kaffee landen. Beide Stoffe sind laut Stiftung Warentest potenziell gesundheitsgefährdend. Die Untersuchung ergab außerdem, dass die Becher nicht so einfach recycelt werden können, wie einige Hersteller behaupten. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert jetzt ein Verbot von Bambusbechern mit Kunststoffanteil.




7. Bio-Siegel für Ebeling


Ebeling 2019


Foto: Ebeling 2019


Ebeling weitet sein Angebot aus: Der Logistik-Dienstleister erhielt nun das Bio-Siegel. Damit darf das Unternehmen Bio-Ware lagern und weiterversenden. Die Zertifizierung stellt sicher, dass ökologische und konventionelle Produkte bei Wareneingang, Lagerung und Versand voneinander getrennt sind. Um das zu gewährleisten, investierte Ebeling rund sieben Millionen Euro in eine 8.000 Quadratmeter große neue Halle inklusive Ausgleichsfläche. Das Unternehmen eröffnete sie bereits im April. Insgesamt verfügt das Firmengelände in der Wedemark jetzt über 100.000 Palettenstellplätze.




8. Umfrage: Was halten Sie von Premium-Bio im Discount?


Umfrage


Foto: adobe stock 2019 / Daniel Ernst


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